Branchennews , 30. Okt 2025

EU fördert den Baltic Sea Hydrogen Collector

GASCADE Gastransport GmbH
GASCADE Gastransport GmbH

Die Gasfernleitungsnetzbetreiber Gascade und Gasgrid Finland sowie der Fundsmanager Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) realisieren derzeit das Projekt „Baltic Sea Hydrogen Collector“ (BHC). Wie das Konsortium bekannt gab, wird die Vorprojektplanung (Pre-FEED-Phase) von der Europäischen Kommission mit einem Zuschuss in Höhe von 15,3 Millionen Euro aus dem Programm Connecting Europe Facility (CEF) unterstützt.

Der BHC ist als Offshore-Pipeline konzipiert, die künftig den finnischen und den deutschen Markt für erneuerbaren Wasserstoff miteinander verbinden soll. Das Projekt ist als Project of Common Interest (PCI) eingestuft und gilt damit als wichtiger Baustein für die europäische Energiewende und die Versorgungssicherheit mit Wasserstoff in integrierten Energiemärkten. Der deutsche Teil des BHC ist bereits Bestandteil des offiziell genehmigten Wasserstoffkernnetzes.

Die EU-Fördermittel sollen genutzt werden, um Studien zu finanzieren, die das Potenzial des BHC als künftigen grenzüberschreitenden Wasserstofftransportkorridor ausloten sollen. In dieser Phase werden mögliche Verbindungen zwischen Finnland und Deutschland untersucht. In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Projektpartner Nordion Energi soll zudem eine infrastrukturelle Erweiterung nach Schweden in einer späteren Projektphase geprüft werden.

„Finnland verfügt über hervorragende Voraussetzungen für großskalige Windenergieerzeugung, die Produktion von grünem Wasserstoff und den Aufbau einer Wasserstoffwertschöpfungskette“, betont Sara Kärki, Senior Vice President Wasserstoffentwicklung bei Gasgrid. BHC könne helfen, dieses Potenzial zu erschließen und neue Wachstumschancen für die finnische Industrie zu schaffen – insbesondere in den Bereichen Wasserstoff, Power-to-X und bei der Herstellung anderer wasserstoffbasierter Produkte.

Auch aus Sicht der Projektpartner in Deutschland und Dänemark ist die Unterstützung der EU ein wichtiges Signal. „Die finanzielle Förderung und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern zeigen, wie entscheidend es ist, verschiedene Infrastrukturoptionen für die Wasserstoffzukunft Europas zu erschließen“, erklärt Dr. Christoph von dem Bussche, Geschäftsführer von Gascade.

Mit dem BHC entsteht ein Projekt von europäischer Tragweite: Es könnte künftig als Schlüsselverbindung zwischen energiereichen, nördlichen Erzeugungsregionen und den industriellen Verbrauchszentren Mitteleuropas dienen – und damit einen wesentlichen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen und integrierten Wasserstoffversorgung in Europa leisten.

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