Pressemitteilung , 01. Nov 2023

Kehler: Verlängerung der Energiepreisbremse schützt Verbraucher vor weiterhin bestehenden Marktrisiken

Bild: Zukunft Gas / Lotte Ostermann
Bild: Zukunft Gas / Lotte Ostermann
  • Deutschlands Gasversorgung ist weiterhin ohne Sicherheitsmargen, was im Winter an den Energiebörsen zu Preisspitzen für Strom und Gas führen kann.
  • Es ist wichtig, dass sich die Politik mit der Verlängerung der Energiepreisbremsen beschäftigt und die Bevölkerung vor weiterhin bestehenden Preisrisiken schützen will.
  • Die Entscheidung für eine Verlängerung muss nun möglichst schnell fallen, damit die Energieversorger ausreichend Zeit haben, sie umzusetzen.

Das Bundeskabinett beschäftigt sich heute mit der Verlängerung der Energiepreisbremsen. Dies wäre ein wichtiges und richtiges Signal an die Bevölkerung, doch braucht es schnelle Entscheidungen, sagt Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Gas, dem Branchenverband der Gas- und Wasserstoffwirtschaft.

„Auch wenn die Gasspeicher aktuell gut gefüllt sind, gibt es weiterhin zahlreiche Risiken im Markt. Die Versorgungslage in Deutschland ist trotz der Errichtung der LNG-Terminals weiterhin knapp und auf Kante genäht. Auch das weltweite Angebot wächst nur langsam. Diese begrenzte Verfügbarkeit kann zu unvorhergesehen Preisspitzen führen, denn insbesondere an sehr kalten Tagen kann der Verbrauch nicht einfach gedrosselt werden.

Mit der Verlängerung der Preisbremsen für Gas und Strom wäre die Bevölkerung nach dem letzten unsicheren Winter auch weiterhin vor unwägbaren wirtschaftlichen Risiken geschützt.

Allerdings hätte die Politik diese Entscheidung schon viel früher treffen können. Nun droht eine Situation wie im vergangenen Dezember, als die Energieversorger mit hohem personellem und technischem Aufwand die Energiepreisbremsen umsetzen mussten.

Den regionalen und kommunalen Energieversorgern kommt bei der Transformation unseres Energiesystems eine besondere Rolle zu: Sie sind es, die die Transformationsprojekte vor Ort umsetzen können und müssen und die deshalb schon heute einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Der bürokratische Aufwand für Themen wie z.B. die Preisbremse, muss daher nun möglichst geringgehalten werden, um die Energieversorger nicht noch weiter zu belasten. Sinnvoll wäre daher in unseren Augen zudem, die ermäßigten Mehrwertsteuersätze für Gas- und Wärmelieferungen nicht zum 31. Dezember auslaufen zu lassen, sondern erst zum ursprünglich geplanten Ende der Energiepreisbremsen im Frühjahr 2024.“

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