Global Methane Pledge
Die Global Methane Pledge (GMP) wurde im Jahr 2021 auf der Weltklimakonferenz COP26 von der Europäischen Union und den USA ins Leben gerufen und ist mit 159 Staaten, die ihr angehören, heute die zentrale zwischenstaatliche Initiative zur Minderung von Methanemissionen. Die teilnehmenden Staaten verpflichten sich zu freiwilligen Maßnahmen, um die globalen Methanemissionen sektorübergreifend bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber 2020 zu senken.
Zusammen mit der EU haben die USA 2021 auf der Weltklimakonferenz COP26 die Global Methane Pledge (GMP) ins Leben gerufen, um die globale Methanregulierung voranzutreiben. Diese wegweisende Initiative hat das ehrgeizige Ziel, die weltweiten Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 2020 zu reduzieren. Bisher haben sich 160 Länder dem Pledge (Stand: März 2026) angeschlossen, die gemeinsam für die Hälfte der weltweiten anthropogenen Methanemissionen verantwortlich sind. Unter den Unterzeichnern finden sich bedeutende Akteure wie die USA, Brasilien, die EU, Indonesien, Nigeria, Pakistan und Mexiko – allesamt Länder mit erheblichen Methanemissionen.
Diese Initiative markiert einen bedeutenden Schritt im globalen Bemühen, den Klimawandel einzudämmen und die Erderwärmung zu begrenzen. Durch gemeinsame Anstrengungen und Verpflichtungen kann eine Zukunft mit weniger Treibhausgasemissionen für kommende Generationen geschaffen werden.
Darüber hinaus haben die USA auch auf nationaler Ebene große Fortschritte bei der Regulierung von Methanemissionen gemacht. So gibt es mittlerweile eine Methanabgabe, strenge Vorschriften für das Erfassen und Melden von Methanemissionen sowie technische und finanzielle Unterstützung zur Implementierung von Maßnahmen zur Reduzierung von Methanemissionen.