In Deutschland wurden im Jahr 2025 rund 509 TWh Strom erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 1,7 Prozent. Damit bleibt die Stromerzeugung insgesamt auf einem stabilen Niveau. Erneuerbare Energien machten einen Anteil von 56,3 % aus. Gas hatte einen Anteil von 16,7 % und Kohle 20,6 %
Grüne Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und neue Gase sind die zwei Säulen der Energiewende. Gas wird auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Stromerzeugung einnehmen: Als Back-Up der Erneuerbaren, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Neben anderen Speichern werden dabei insbesondere wasserstofffähige Gas-Kraftwerke eine wichtige Rolle spielen. Während 2020 die Bedeutung der Kohle für die Stromversorgung abnahm, stieg sie in 2021 und 2022 vorübergehend leicht an. 2023 bis 2025 verlor Kohle dann weiter deutlich an Bedeutung – was sich bis zum geplanten Kohleausstieg 2038 fortsetzen wird –, während der Einsatz von Erneuerbare und Gas zunahm.
Das Jahr 2025 bestätigt damit den Trend: Der Strommix wird im Jahresmittel zunehmend erneuerbar – die Verfügbarkeit schwankt jedoch deutlich über Wochen und Jahreszeiten. Für die Weiterentwicklung des Energiesystems bedeutet das: Schwankungen der erneuerbaren Erzeugung müssen durch Flexibilität im System und ausreichend gesicherte Leistung ausgeglichen werden.