Mehr Technologieoffenheit, weniger Bürokratie und ein stärkerer Fokus auf tatsächliche CO₂-Minderung statt auf einzelne Technologien.
Im Mittelpunkt der Reform steht ein Perspektivwechsel: Nicht mehr allein die Heizungsanlage im Keller steht im Fokus, sondern die Dekarbonisierung des gesamten Energiesystems. Neben elektrischen Lösungen bleiben daher auch gasbasierte Heizsysteme Teil eines technologieoffenen Ansatzes – kombiniert mit einem wachsenden Anteil neuer Gase – Biomethan, synthetischem Methan und Wasserstoff – im Netz.
Ein zentraler Baustein der geplanten Reform ist die Einführung einer Grüngasquote, die ab 2028 den schrittweisen Einsatz von Biomethan, synthetischem Methan und Wasserstoff im Gasnetz sicherstellen soll. Die Einzelheiten der Quote will die Bundesregierung bis zum 1. Dezember 2026 in einem gesonderten Gesetz festlegen.
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz reagiert auf Erfahrungen mit dem bisherigen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Viele Eigentümerinnen und Eigentümer empfanden die bisherigen Regelungen als kompliziert und wenig planbar.