In Deutschland wurden im Jahr 2025 rund 509 TWh Strom erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 1,7 Prozent. Damit bleibt die Stromerzeugung insgesamt auf einem stabilen Niveau.
Erneuerbare Energien deckten im Jahr 2025 rund 56 Prozent der Stromerzeugung – ein Zuwachs von 0,3 Prozentpunkten. Die nur geringe Veränderung ist vor allem witterungsbedingt: Die Winderzeugung blieb im ersten Halbjahr schwach, wodurch der Zuwachs bei den Erneuerbaren insgesamt begrenzt wurde. Der meiste Strom mit 26,8 % (-0,9) stammt von der Windkraft, Photovoltaik lieferte 17,6 Prozent (+2,6), Gas 16,7 Prozent (+0,4), Braunkohle 14,8 Prozent (-0,9), Steinkohle 5,8 Prozent (+0,4) und Wasserkraft 3,5 Prozent (-1,0).
Erdgas hat seine Bedeutung im Stromsektor 2025 weiter bestätigt. Die Stromerzeugung aus Erdgas stieg um rund 4 Prozent. Gas trägt damit nicht nur zur Energieversorgung, sondern vor allem zur Systemstabilität bei: Gas-Kraftwerke sind kurzfristig verfügbar und können Leistung bereitstellen, wenn Wind- und Solarenergie witterungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.